Vorsicht vor Porno-Accounts auf Twitter!


Welche Gefahr geht von den Accounts aus?

Doch in wie weit geht eine Gefahr von den besagten Accounts aus? Mittlerweile ist bekannt und bestätigt, dass es sich bei derartigen Accounts um automatisierte Kontos aus dem Ausland handelt, die in ihren Nachrichten oftmals auf eine Webseite im Rahmen eines Links verweisen. Auf diesen soll man klicken, um Kontakt zu den angeblichen Frauen aufnehmen zu können. Und genau dort lauert die Gefahr!

Wie bereits ein Schweizer Magazin berichtete, wird für die verlinkte Web-Domain eine entsprechende Weiterleitung eingerichtet, die auf eine andere Seite leitet. Statt dem angegebenen Badoo-Profil der Frau sind plötzlich Pornofilme auf der Seite zu sehen. Wer auf einen klickt, um ihn anzusehen, begibt sich ab genau diesem Zeitpunkt in Gefahr. Denn nicht nur der Pornofilm läuft, sondern auch die Kamera des Smartphones des Users – und die macht … genau! … Aufnahmen! Von Ihnen!

Doch wozu die Aufnahmen? Die meisten Mensche, die sich einen solchen Pornofilm anschauen, schauen sich diesen nicht „tatenlos“ an, sondern üben eventuell Handlungen wie die Masturbation aus – kein Problem, außer diese Aufnahmen würden anschließend in Facebook oder Twitter veröffentlicht. Und genau das haben die Erpresser auch vor, sollten Sie einen geforderten Geldbetrag (meist mehrere Tausend Euro) nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt auf ein bestimmtes Bankkonto überwiesen haben.

Und auch dabei sollten Sie nicht tatenlos zusehen! Begeben Sie sich – egal wie peinlich es für Sie auch sein mag – mit Ihrem Anliegen zur nächsten Polizeibehörde und erstatten Sie Anzeige gegen den oder die Betrüger. Jedoch ist zu beachten, dass die Ergreifung der Täter so gut wie unmöglich ist. Denn die Betrüger/Erpresser setzen sich meist bestens abgeschirmt im Ausland ab und gehören zudem meist der organisierten Kriminalität an. Doch wie sagt man immer so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt!