Wuppertal (pn mediendienst) – In einem Haus in Wülfrath spielten sich tragische Szenen ab: Ein 60-jähriger Mann ermordete zunächst seine Ehefrau, anschließend seine Mutter, den Familienhund und zuletzt auch sich selbst.

Als die Beamten am angegebenen Haus in Wülfrath bei Wuppertal eintrafen, fanden sie insgesamt drei menschliche und eine tierische Leiche vor. Unter den Toten befand sich auch der 60 Jahre alte mutmaßliche Täter, der zuvor einen Informationsbrief bezüglich der Tat an die Polizei gesendet hatte.
In dem Schreiben habe der Mann gestanden, seine 57-jährige Frau, seine 87-jährige Mutter sowie den Familienhund erschossen zu haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Des Weiteren soll er bereits im Brief mitgeteilt haben, dass er sich selbst ebenfalls erschießen werde. Nach Eingang des Briefes am gestrigen Donnerstag (14. November) machten sich die Beamten der Polizei umgehend auf den Weg zum vermeintlichen Tatort – und wurden fündig: sowohl die zwei ermordeten Frauen als auch der Hund wurden ermordet durch eine Schusswaffe in der Wohnung aufgefunden. Ebenso konnten die Beamten den 60-Jährigen tot auffinden, in dessen Nähe sich auch die Tatwaffe befand.
Das Motiv des Mannes ist bislang noch unklar. Nun übernimmt die Mordkommission der Polizei Düsseldorf – wie der Mann in seinem Brief mitteilt, habe er die beiden Frauen, die bald obduziert werden sollen, bereits am 7. November ermordet, bevor er seinen Tod vier Tage später, am 11. November, vollstreckte. Die Ermittlungen dauern an.
