WERNIGERODE – Mutmaßlich durch einen kürzlich geschehenen Chemieunfall sind bereits tausende Fische in einem kontaminierten Fluss gestorben.

Mutmaßlich durch einen Chemieunfall sind bereits tausende Fische in einem Fluss in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) verendet. Demnach kam es am vergangenen Mittwoch (13.11.2019) zu einem Chemieunfall, durch welchen der Fluss Holtemme mit einer hohen Zahl an Schwefelsäure kontaminiert wurde. Seitdem sind mindestens 1 300 Bachforellen gestorben. Nachdem Mitarbeiter des Chemieunternehmens das Unglück bemerkten, setzten sie umgehend die Feuerwehr über den aus bislang unbekannten Gründen geschehenen Austritt der Säure in Kenntnis. Ob diese tatsächlich für das massenhafte Fischsterben verantwortlich ist, ist weiterhin ungeklärt. (dpa)
