Miri erneut abgeschoben: Clan-Chef soll Abschiebekosten selber tragen


Clan-Chef Ibrahim Miri ist zurück im Libanon – und das zum zweiten Mal. Die bislang entstandenen Kosten für die Abschiebeverfahren sind sehr hoch – Miri soll sie selber tragen.

Foto: Rainer Fromm

Der libanesische Anführer des berüchtigten Miri-Clans soll die bislang entstandenen Kosten für seine Abschiebungen selber tragen. Diese belaufen sich alleine bei seiner ersten Abschiebung bereits auf circa 65.000 Euro – da bei dieser Abschiebung jedoch noch ein weiterer Ausreisepflichtiger mit geflogen war, muss Miri schätzungsweise die Hälfte der Kosten übernehmen. Die entsprechenden Kostenbescheide würden bearbeitet, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hat die zuständige Bremer Ausländerbehörde bereits alle Kosten der Bundespolizei übernommen, will sich diese jedoch von Miri erstatten lassen. Wie eine Sprecherin des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) bestätigt, seien die entsprechenden Bescheide in Arbeit und würden bald an den Rechtsanwalt des Abgeschobenen übermittelt.