DRESDEN – Nach dem Einbruch in das historische Grüne Gewölbe im sächsischen Dresden hat die zuständige Sonderkommission die Ermittlungen vorangetrieben.

Nach dem Einbruch in das historische Grüne Gewölbe im sächsischen Dresden hat die zuständige Sonderkommission „Epaulette“ die Ermittlungen in dem Fall erheblich vorangetrieben.
So ist mittlerweile bekannt, dass die Täter vor dem Einbruch für sie wichtige Vorkehrungen trafen, darunter das Abschalten des Stroms. Zudem ist nun klar, mit welchem Fluchtfahrzeug die Täter flohen – mit einem Audi A6. Diesen setzten sie wenige Zeit später jedoch in einer Tiefgarage in Brand, wodurch dieser komplett zerstört wurde.
Des Weiteren gehen die Ermittler zunehmend davon aus, dass der Brand des Stromverteilerkastens in Nähe der Augustusbrücke mit dem Einbruch in Verbindung steht. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde der Verteilerkasten vorsätzlich in Brand gesetzt, mit dem Hintergrund, dass dadurch alle Straßenlaternen in der Umgebung des Tatortes aufgrund des fehlenden Stromes ausfielen.
Die Polizei hat derweil ein Hinweisportal eingeschaltet, welches unter der Domain sn.hinweisportal.de abrufbar ist.
