AfD in politischen Talkshows stark unterrepräsentiert


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Der erste AfD-Politiker in der RND-Jahresbilanz für 2019 ist Alexander Gauland mit vier Auftritten. Insgesamt ist die AfD gemessen an der Sitzverteilung im Bundestag in den vier Formaten stark unterrepräsentiert: Sie stellte nur 5,2 Prozent der Gäste, erhielt bei der letzten Bundestagswahl aber 12,6 Prozent der Stimmen. Leicht unterrepräsentiert sind Unions-Politiker und Vertreter der Linken. Ähnlich war es bereits 2018. In absoluten Zahlen bedeutet das: CDU-Politiker saßen 2019 insgesamt 72 mal in den Sendungen, Sozialdemokraten 69 mal, gefolgt von Grünen (43), Liberalen (29), Linken (21), CSUlern (14) und AfDlern (13).

Das ZDF hatte vor längerer Zeit schon einmal auf Twitter zugegeben, Politikern der AfD bewusst keinen Raum in den öffentlich-rechtlichen Sendungen zu bieten. Dem Neutralitätsgebot wird die für die Einhaltung dieses Gebotes durch Zwangsabgaben des deutschen Steuerzahlers finanzierte Abzockeranstalt schon seit 2015 nicht mehr gerecht.

Stattdessen hofiert man Grünen-Chefin Annalena Baerbock in den Sendungen von ARD und ZDF, weshalb sie dieses Jahr vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) zur „Königin“ der deutschen politischen Talkshows gekrönt wurde. (hier lesen)