Nachdem der Hamburger Linke-Politiker Tom Radtke am Samstagnachmittag angekündigt hatte, gegen 19.30 Uhr einen Live-Stream auf Twitch zu starten, wurde er nach gerade einmal 15 Minuten gesperrt. Radtke hatte in den vergangenen Tagen dauerhaft für Aufsehen gesorgt.

Der Hamburger (noch) Linke-Politiker und Bürgerschaftskandidat Tom Radtke hat nach seinen Anspielungen auf Pädophile in der Hamburger Klimaschutzbewegung ❞Fridays for Future❝, die er mit einem SPD-Bundestagsabgeordneten aus derselben Hansestadt in Verbindung bringt, auf dem sozialen Netzwerk Twitter angekündigt, am Abend des heutigen Samstags gegen 19.30 Uhr einen Live-Stream zu starten. Mit einer Verspätung von fast einer Stunde schaffte es der angekündigtes Stream doch noch online und erreichte mehrere Tausend Menschen, die alle auf das Brechen des Schweigens Tom Radtkes warteten.
Doch dazu kam es nicht: Mitten im Video ist Radtke offline – wie sich später nachweislich herausstellte jedoch nicht aus eigenem Verschulden, denn die Streaming-Plattform Twitch hat ihn während des Drehs kurzerhand gesperrt.

► Der Linke-Politiker hatte in den vergangenen Tagen für ordentlich Unruhe in den sozialen Netzwerken gesorgt. Anfangs mit einem geschmacklosen Klimawandel-Holocaust-Vergleich pünktlich zum 75. Gedenk-Jahrestag an die Befreiung des Konzentrationslagers (KZ) Auschwitz-Birkenau, später mit verbalen Auseinandersetzungen zwischen ihm, der städtischen Klimabewegung „Fridays for Future“ und der Hamburger Linkspartei, in welcher er bislang noch Mitglied ist.
Aufgrund seines Vergleiches (❞Klima-Holocaust❝) bereitet seine Partei derweil ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn vor. Radtke selbst weigert sich, seine Mitgliedschaft in der Fraktion auf freiwilliger Basis aufzugeben.
