Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) wird nun von Rechtsextremisten angefeindet, nachdem sie einen Tweet veröffentlichte, indem sie den Ramadan-Ablauf in diesem Jahr bedauert.
Die Berliner SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli wird in den sozialen Netzwerken mutmaßlich von Rechtsextremisten angefeindet, nachdem sie einen Tweet hochgeladen und in diesem den „einsamen und traurigen“ Auflauf des Ramadan wegen der anhaltenden Corona-Pandemie bedauert hat. Den Angaben einer Insider-Gruppe zufolge wird die Berliner SPD-Politikerin in einem Facebook-Gruppenchat massiv angefeindet und beleidigt, unter anderem als „Drecksfotze“.
Die Insider-Gruppe stellt viele verschiedene Nachrichten des Chats zusammen, wodurch noch mehr Nachrichten öffentlich werden. So schreibt ein anderes Gruppen-Mitglied: „Kannst zu mir grillen kommen, es gibt saftige Schweinerippchen.“ Ein anderer aus der Gruppe schreibt, es sei „zum kotzen“, dass jemand wie Sawsan Chebli Abgeordnete des Bundestages sei – Chebli solle „ihren Scheiß“ in ihrem Heimatland ausleben, führt der Verfasser fort.
Doch das war noch lange nicht alles! Ein weiteres Mitglied des unbekannten Gruppen-Chats treibt es auf die Spitze: „Dann hau‘ endlich ab du verdammte Drecksfotze, wenn dir hier nix passt! Nimm deine illegalen Kadaver und verzieh dich in die Wüste, wo ihr hingehört, ihr verfluchten Arschlöcher“, so der hasserfüllte Kommentator.
Auch die SPD-Staatssekretärin hat von den Nachforschungen erfahren und diese in einem Twitter-Retweet kommentiert: „Kein Wunder, dass ich so viele Nachrichten bekomme mit der Frage, wie ich den ganzen Hass ertrage, der sich unter fast jedem meiner Tweets entlädt. Antwort: ich lese den Mist nicht.“
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