
Saarbrücken – Angesichts rückläufiger Bewerberzahlen muss die Saar-Landesregierung nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) handeln. Daher fordert David Maaß, Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Saarland, ein höheres Einstiegsgehalt für Polizisten.
Im Vergleich zu 2010 ist die Zahl der Bewerber für den Polizeiberuf im Saarland gesunken, die Zahl der Einstellungen gestiegen. Das meldet „Springer“. Laut Innenministerium gingen noch vor zehn Jahren 1.121 Bewerbungen ein, die zu 116 Einstellungen führten. 2020 waren es 916 Bewerber und 150 Einstellungen.
Angesichts der rückläufigen Bewerberzahlen muss die Saar-Landesregierung handeln, so die Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Der Beruf müsse wieder konkurrenzfähig und attraktiv für junge Menschen gemacht werden. Im Saarland hat es die Polizei der GdP zufolge besonders schwer, Nachwuchs zu finden.
Der Grund: vor allem die schlechtere Bezahlung gegenüber anderen Bundesländern oder Berufsfeldern wie der Bundespolizei. „Wir sind da prozentual abgehängt und auf einem der untersten Plätze“, zitiert „Springer“ den Vorsitzenden des GdP-Landesbezirks Saarland, David Maaß. Er fordert, das Einstiegsgehalt von A9 (knapp 2.698 Euro) auf A10 (2.889 Euro) anzuheben.
